31. OKT 2026
Basilashvili auf Platz 88: Almaty, Chengdu und Wiener Achtelfinale
Nikoloz Basilashvili hat Wien nicht mit dem Pokal verlassen, aber mit einem Ergebnis, das in der Weltrangliste zählt: Der Georgier steht jetzt auf Platz 88 der ATP-Rangliste mit 681 Punkten, 37 Plätze höher als am 9. September 2026. Ein Aufstieg, der in wenigen Wochen zwischen China und Kasachstan entstand und bis ins Achtelfinale der Erste Bank Open reichte.
Wie schnell der Sprung war, zeigen die Zahlen auf seinem Profil. Mit dem Achtelfinale in Wien hat Basilashvili seit Turnierbeginn 50 Punkte gewonnen: so viele vergibt die ATP für das Erreichen des Achtelfinales bei einem 500er. Das ist keine riesige Zahl, aber in diesem Bereich der Rangliste genügen wenige Punkte, um mehrere Gegner zu überholen.
Der Blick auf die Nachbarn ist aufschlussreich. Vor ihm steht Jacob Fearnley, Platz 87 mit 686 Punkten, fünf mehr. Hinter ihm Marcos Giron, Platz 89 mit 676, fünf weniger. Eine Stufe höher hat Rinky Hijikata (Platz 86) 689, acht mehr als Basilashvili. Abstände, die sich in einer einzigen guten Woche schließen oder vergrößern können.
Der Motor des Aufstiegs war der asiatische Herbst. In Chengdu, einem ATP 250 auf Hartplatz, schlug Basilashvili im Viertelfinale Jenson Brooksby 6-4 7-6(4) und erreichte das Halbfinale, wo ihn Alejandro Davidovich Fokina mit 4-6 6-4 6-3 stoppte, nachdem er den ersten Satz verloren hatte. Die Ausbeute: 100 Punkte und, wie die Seite am 3. Oktober berichtete, 21 gewonnene Plätze.
In Shanghai, beim Masters 1000, lief es anders: In der ersten Runde gegen Adrian Mannarino endete die Partie beim Stand von 6-3 2-2 zugunsten des Franzosen, mit Aufgabe des Georgiers. Null Punkte und ein Ergebnis, das man schnell abhaken sollte.
Dann kam Almaty, die beste Woche seiner Saison. Beim ATP 250 in der Halle besiegte Basilashvili zuerst Marin Cilic 6-2 7-5, dann Facundo Diaz Acosta 6-2 6-4. Im Viertelfinale traf er erneut auf Mannarino, und diesmal war es eine klare Sache: 6-3 6-1, eine Revanche mit Zinsen für Shanghai.
Im Halbfinale wartete ein Gegner von anderem Kaliber, Stefanos Tsitsipas. Basilashvili gewann 6-4 6-7(5) 6-3: ein gewonnener erster Satz, ein im Tie-Break verlorener zweiter und ein mit 6-3 beendeter dritter. Das Ergebnis öffnete ihm die Tür zum Finale.
Im Finale stand Daniil Medvedev. Basilashvili gewann den ersten Satz im Tie-Break mit 7-6, doch der Russe schaltete einen Gang hoch und machte mit zwei klaren Sätzen, 6-1 6-3, alles klar. Es war eine Niederlage, natürlich, aber die 165 Punkte für das Finale sind die beste einzelne Ausbeute seiner Saison unter den von der Seite erfassten Ergebnissen.
In Wien, beim ATP 500 in der Halle, startete der Georgier gut: In der ersten Runde schlug er Jurij Rodionov 7-6(3) 6-1. Im Achtelfinale traf er jedoch auf Carlos Alcaraz. Das Ergebnis, 6-1 7-6(11), erzählt zwei Geschichten: einen einseitigen ersten Satz und einen zweiten, den der Spanier erst in einem sehr langen Tie-Break entschied, in dem Basilashvili 11 Punkte holte.
Alcaraz zog weiter: Im Viertelfinale schlug er Tommy Paul 6-4 7-6(2), und heute, Samstag, 31. Oktober, steht sein Halbfinale gegen Medvedev an, genau den Spieler, der Basilashvili in Almaty den Titel verwehrt hatte. Das andere Halbfinale bestreiten Alexander Zverev und Alex De Minaur.
Die aktuelle Form ist übrigens gut. In seinen letzten 10 Partien hat Basilashvili 6 Siege und 4 Niederlagen. Weitet man den Blick auf die letzten 30, ist die Bilanz ausgeglichen: 15 gewonnen und 15 verloren. Ein Zeichen dafür, dass die Saison kein Durchmarsch war, die jüngste Phase die Perspektive aber verändert hat.
Der Vergleich mit der Vergangenheit hilft, den Wert des Aufstiegs zu bemessen. Basilashvili ist 34,7 Jahre alt: Er wurde am 23. Februar 1992 geboren. 2025 beendete er die Saison auf der Haupttour mit 7 Siegen, 10 Niederlagen und ohne Titel. Für die Jahre 2021 bis 2025 zählt die Seite 85 Partien, 35 Siege (41 %), 2 Titel und 4 Finals.
Der Höhepunkt dieser Zeit ist 2021: 19 Siege und 18 Niederlagen, mit zwei Titeln und drei Finals. Danach ging die Leistung zurück: 9-19 im Jahr 2022 und 0-3 im Jahr 2023. Deshalb fühlt sich der Herbst 2026, mit einem Finale und einem Halbfinale bei zwei 250er-Turnieren, wie eine Rückkehr zu Ebenen an, auf denen er vor einigen Jahren unterwegs war.
Zu seinen häufigsten Gegnern zählt Taylor Fritz, gegen den er viermal spielte, mit je zwei Siegen. Eine Bilanz, die einen Spieler beschreibt, der mit den Besten mithalten kann, wenn der Tag stimmt.
Der Wiener Rahmen tat sein Übriges. Die Erste Bank Open sind ein 500er mit 32 Spielern im Tableau und wurden 2025 von Jannik Sinner gewonnen. Bis zum Viertelfinale wurden 28 Partien gespielt, mit 10 Tie-Breaks und 2 Aufgaben. Das Aus im Achtelfinale gegen Alcaraz brachte in einem solchen Tableau trotzdem 50 Punkte.
Und jetzt? Die Seite nennt noch nicht das nächste Turnier des Georgiers. Was zählt, ist die Rangliste: Fünf Punkte trennen ihn von Fearnley, acht von Hijikata, während Giron direkt dahinter fünf Punkte zurückliegt. Mit einer gut gespielten Woche kann der Lauf in den oberen Teil der Rangliste weitergehen.
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3 Fragen zu dem, was du gerade gelesen hast.
1. Wer besiegte Basilashvili im Finale von Almaty?
2. Wie lautete das Ergebnis gegen Alcaraz in Wien?
3. Auf welchem Platz der ATP-Rangliste steht Basilashvili jetzt?